Der LTT150 ist ein Schiefspiegler, der nach Kutter die grösstmögliche Ausführung in anastigmatischer Anlage darstellt.
Auch bei diesem Gerät ist keine Korrektionslinse im Strahlengang erforderlich. Da Anton Kutter ein sehr genauer, fast akribischer Konstrukteur war, wurde bei dieser grösseren Öffnung dennoch kein Kompromiss an die gute Strahlvereinigung im Airy-Scheibchen der Brennebene eingegangen.
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Bei der Konstruktion des LTT 150 wurde Wert auf mindestnotwendige Materialquerschnitte und geringes Gesamtgewicht gelegt. Der verwendete Werkstoff "Panzerholz", der z.B. in Sportflugzeugen Verwendung findet, eignet sich gut für diese Aufgabe, denn dieses Material hat ein Drittel der Festigkeit von Baustahl, aber nur ein Fünftel dessen Gewichts. Infolgedessen lässt sich dieses Gerät für die visuelle Beobachtung schon auf einer erschwinglichen EQ5-Montierung betreiben.
Eine wesentliche Gewichtseinsparung ergibt sich auch durch die Verwendung dünner Spiegel: so hat der Hauptspiegel nur eine Stärke von 11 mm, der Fangspiegel 9 mm. Damit erreicht das Gerät eine extrem kurze Auskühlzeit.
Das Bildfeld des LTT 150 ist ca. 0,5 Grad groß, so dass Vollmond und Sonne vollständig gesehen werden können.
Die Handhabung des Geräts und die genauso einfache Kollimierung dieses Sechszöllers unterscheiden sich nicht vom Vorgänger.
| Öffnung: Brennweite: Bildwinkel: |
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| Gewicht: |
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